Über Markus Presch

Über Markus Presch

Herzlich willkommen! Diese Webseite dreht sich um eine Überzeugung, die Markus Presch schon sein ganzes Leben begleitet: Musik existiert nicht im luftleeren Raum. Sie ist verwoben mit anderen Kunstformen, inspiriert sie, wird von ihnen inspiriert und entfaltet oft erst in dieser Verbindung ihre volle Kraft.

Hier geht es um die faszinierenden Schnittstellen zwischen Musik und anderen kreativen Ausdrucksformen – um die Synergie, die entsteht, wenn Klänge auf Worte treffen, wenn Rhythmus zu Bewegung wird, wenn visuelle Kunst und Sound miteinander verschmelzen, und wenn interaktive Medien Musik zum Teil eines immersiven Erlebnisses machen.

Die Entdeckung der Verbindungen

Markus Preschs Faszination für die Beziehung zwischen Musik und anderen Künsten begann früh, auch wenn er es damals noch nicht so benennen konnte. Er erinnert sich, wie er als Kind ein Buch las und dabei bestimmte Musik hörte – und wie diese Kombination eine Atmosphäre schuf, die weder das Buch noch die Musik alleine hätten erzeugen können. Oder wie er zum ersten Mal ein Albumcover sah, das so perfekt zur Musik passte, dass beides untrennbar wurde.

Aufgewachsen in Berlin, einer Stadt, die für ihre interdisziplinäre Kunstszene bekannt ist, wurde diese Perspektive noch verstärkt. Hier finden ständig Performances statt, bei denen verschiedene Kunstformen verschmelzen. Tanzvorstellungen mit Live-Musik. Lesungen mit musikalischer Untermalung. Ausstellungen, bei denen Sound-Installationen ebenso wichtig sind wie visuelle Werke. In Berlin ist es selbstverständlich, dass Kunst nicht in Schubladen gehört – und das hat seine Sichtweise geprägt.

Durch seine Reisen – denn Markus Presch ist nicht nur in Berlin zu Hause, sondern auch gerne in der Welt unterwegs – hat er gesehen, wie universell diese Verbindungen sind und gleichzeitig, wie unterschiedlich sie sich kulturell manifestieren. Die Art, wie Musik und Tanz in Lateinamerika miteinander verwoben sind, unterscheidet sich fundamental von der Beziehung zwischen klassischer Musik und Ballett in Europa. Die Gaming-Kultur in Japan hat eine ganz andere musikalische Sprache entwickelt als die in den USA. Und die literarische Tradition, Musik zu beschreiben oder von ihr inspiriert zu werden, hat in jeder Kultur ihre eigenen Ausdrucksformen.

Warum die Schnittstellen so spannend sind

Was Markus Presch an diesen Überschneidungen besonders fasziniert, ist die gegenseitige Bereicherung. Musik wird durch visuelle Kunst greifbarer. Literatur gewinnt durch musikalische Referenzen eine zusätzliche Ebene. Tanz gibt Musik eine körperliche Form. Und Videospiele haben Musik zu einem interaktiven, dynamischen Element gemacht, das auf die Handlungen der Spieler*innen reagiert.

Diese Verbindungen sind keine bloße Dekoration – sie sind fundamental für unser kulturelles Verständnis und unsere künstlerische Erfahrung. Ein Roman über Jazz erzählt nicht nur über Musik, er versucht, Musik in Sprache zu übersetzen. Ein Albumcover ist nicht nur Verpackung, sondern visueller Ausdruck der Klangwelt dahinter. Ein Tanzstück zu elektronischer Musik schafft einen Dialog zwischen Körper und Sound. Und ein epischer Videospiel-Soundtrack kann genauso emotional sein wie die Filmmusik eines Blockbusters.

Markus Presch glaubt, dass wir sowohl Musik als auch andere Kunstformen tiefer verstehen und intensiver erleben können, wenn wir diese Verbindungen bewusst wahrnehmen und erkunden.

Worum es auf dieser Webseite geht

Markus Presch beleuchtet die verschiedenen Arten, wie Musik mit anderen Kunstformen interagiert, sich verbindet und gegenseitig beeinflusst. Dabei konzentriert er sich auf vier Hauptbereiche:

  • Musik in der Literatur: Wie schreiben Autorinnen über Musik? Welche Rolle spielt Musik in Romanen, Gedichten und Essays? Von Thomas Manns „Doktor Faustus“ über Nick Hornbys „High Fidelity“ bis zu zeitgenössischen Werken – er untersucht, wie Literatur versucht, das Unaussprechliche der Musik in Worte zu fassen. Dabei schaut er sich auch an, wie Musikerinnen selbst zu Autorinnen werden, wie Song-Texte als Poesie funktionieren und wie literarische Werke von Musik inspiriert werden oder Musikerinnen zu Protagonist*innen machen.
  • Musik und Tanz: Die Beziehung zwischen Musik und Tanz ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Aber wie funktioniert diese Verbindung genau? Wie beeinflussen Rhythmus, Tempo und Melodie die Bewegung? Welche Tanzformen haben welche Musikgenres geprägt – und umgekehrt? Von Ballett über Hip-Hop-Battles bis zu modernem zeitgenössischen Tanz: Markus Presch erkundet, wie Musik und Bewegung einen Dialog führen und wie Choreografinnen mit Komponistinnen zusammenarbeiten, um etwas zu schaffen, das größer ist als die Summe seiner Teile.
  • Musikfotografie und Albumcover-Kunst: Ein ikonisches Albumcover kann genauso unvergesslich sein wie die Musik darauf. Man denke an „The Dark Side of the Moon“, „Nevermind“ oder „Abbey Road“ – das visuelle und das auditive verschmelzen zu einer untrennbaren Einheit. Er beschäftigt sich mit der Kunst des Albumcovers, ihrer Geschichte und Entwicklung, mit legendären Designerinnen und Fotografinnen, und damit, wie sich die visuelle Präsentation von Musik im digitalen Zeitalter verändert hat. Auch die Musikfotografie – von Konzertaufnahmen bis zu inszenierten Porträts – ist ein eigenes Genre, das er beleuchtet.
  • Musik in Videospielen: Videospielmusik hat sich von einfachen 8-Bit-Melodien zu komplexen orchestralen Soundtracks entwickelt, die Grammy-nominiert werden. Aber Videospielmusik ist mehr als nur Hintergrundmusik – sie ist reaktiv, passt sich dem Spielgeschehen an und trägt wesentlich zur Immersion bei. Markus Presch analysiert, wie Komponist*innen für Spiele arbeiten, welche technischen und kreativen Herausforderungen es gibt, und wie sich Gaming-Soundtracks ihren Platz in der Musikkultur erobert haben. Von „The Legend of Zelda“ über „Final Fantasy“ bis zu „The Last of Us“ – diese Musik verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Seine Herangehensweise

Markus Presch nähert sich diesen Themen als neugieriger Beobachter und leidenschaftlicher Kunstliebhaber. Er ist kein Kunsthistoriker, kein Literaturprofessor und kein Game-Designer – aber genau das erlaubt ihm eine Perspektive, die nicht akademisch eingeengt ist, sondern verschiedene Blickwinkel verbindet.

Er liest, hört, schaut, spielt und erlebt. Er besucht Ausstellungen, Konzerte, Tanzaufführungen und Gaming-Events. Er spricht mit Künstler*innen, liest Interviews, recherchiert Hintergründe und versucht, die Geschichten hinter den Werken zu verstehen. Dabei ist es ihm wichtig, nicht nur über Kunst zu schreiben, sondern die Begeisterung dafür zu vermitteln – und zum eigenen Entdecken anzuregen.

Kunst als Gesamterlebnis

In einer Zeit, in der wir oft alles in einzelne Häppchen konsumieren – einen Song hier, ein Bild dort, einen Text zwischendurch – möchte Markus Presch mit dieser Seite daran erinnern, wie bereichernd es ist, Kunst als Gesamterlebnis wahrzunehmen. Die großen Künstler*innen haben das immer gewusst: David Bowie war Musiker, Schauspieler und visueller Künstler. Björk verbindet Musik mit Mode, Technologie und visueller Kunst. Kendrick Lamar erzählt in seinen Alben Geschichten, die filmische Qualität haben.

Die Grenzen zwischen den Kunstformen verschwimmen zunehmend – und das ist etwas Wunderbares. Ein Album ist heute oft mehr als nur Musik: Es kommt mit einem visuellen Konzept, begleitenden Videos, vielleicht sogar einer VR-Erfahrung oder einem interaktiven Element. Kunstschaffende denken interdisziplinär, und wir als Publikum sollten es auch tun.

Was Sie hier erwartet

In seinen Artikeln finden sich Analysen, Porträts, historische Einordnungen und zeitgenössische Beobachtungen. Markus Presch schreibt über klassische Werke und aktuelle Entwicklungen, über berühmte Künstler*innen und unentdeckte Schätze. Dabei versucht er immer, die Verbindungen sichtbar zu machen und zu zeigen, wie verschiedene Kunstformen miteinander kommunizieren. Manchmal wird es analytisch, manchmal persönlich. Manchmal schaut er in die Vergangenheit, manchmal auf die Zukunft. Aber immer geht es um die Faszination für die kreativen Schnittstellen, an denen Neues entsteht.

Eine Einladung zum Entdecken

Diese Webseite lebt auch vom Austausch. Welche Verbindungen zwischen Musik und anderen Künsten faszinieren Sie? Haben Sie ein Lieblings-Albumcover, das die Musik perfekt einfängt? Einen Roman, der Musik zum Leben erweckt? Ein Videospiel, dessen Soundtrack Sie nicht mehr loslässt? Oder eine Tanz-Performance, die Sie tief berührt hat?

Die Welt der Kunst ist unendlich reich, und es gibt immer neue Verbindungen zu erkunden, neue Perspektiven zu gewinnen und neue Werke zu entdecken, die verschiedene Sinne gleichzeitig ansprechen.Lassen Sie sich von Markus Presch mitnehmen und erkunden Sie gemeinsam die faszinierende Welt, in der Musik auf andere Kunstformen trifft!